Lawinen.report

Mittwoch 15.01.2020

Veröffentlicht am 14.01.2020 um 17:00

Regionen
Gurgler Gruppe, Zentrale Stubaier Alpen, Nördliche Zillertaler Alpen


Gefahrenstufe
Gefahrenstufe 1 - Gering
Lawinenproblem
Triebschnee über 2000m, N-NE-NW


Meist günstige Lawinensituation. Frischen Triebschnee beachten. Dies in den Föhngebieten.

Gering, Stufe 1. Die Gefahrenstellen sind sehr selten und für Geübte gut zu erkennen.
Mit mässigem bis starkem Südwestwind entstanden vor allem in Kammlagen, Rinnen und Mulden meist kleine Triebschneeansammlungen. Dies in den Föhngebieten vor allem in hohen Lagen und im Hochgebirge. Einzelne Wintersportler können vereinzelt Lawinen auslösen.
Zudem besteht eine latente Gefahr von Gleitschneelawinen, vor allem an steilen Sonnenhängen unterhalb von rund 2400 m sowie an steilen Schattenhängen unterhalb von rund 2000 m. Zonen mit Gleitschneerissen sollten möglichst gemieden werden.
Sehr vereinzelt können trockene Lawinen mit grosser Belastung im Altschnee ausgelöst werden. Vorsicht vor allem an extrem steilen Schattenhängen, besonders in Kammlagen und an eher schneearmen Stellen. Dort sind einzelne meist kleine Lawinen möglich. Die Mitreiss- und Absturzgefahr sollte beachtet werden.

Schneedecke

gm 2: gleitschnee
gm 7: schneearm neben schneereich

Die frischen Triebschneeansammlungen von gestern liegen vor allem an Schattenhängen auf weichen Schichten.
Härtere Schneeschichten liegen stellenweise auf grobkörnigem Altschnee, vor allem an Schattenhängen in hohen Lagen und im Hochgebirge sowie in Kammlagen.
Die Altschneedecke ist in tiefen und mittleren Lagen feucht. Die Schneeoberfläche ist tragfähig gefroren weicht im Tagesverlauf auf. Dies an Sonnenhängen. Auf der harten Schneeoberfläche besteht Absturzgefahr.

Tendenz

Die Tourenverhältnisse bleiben günstig.

Regionen
Sextner Dolomiten, Latemar, Südlicher Adamello, Adamello - Presanella, Nördliche Brenta - Peller, Bondone und Stivo, Folgaria - Lavarone, Südliche Brenta, Südliche Lagorai, Nördliche Lagorai, Allgäuer Alpen, Östliche Lechtaler Alpen - Ammergauer Alpen, Mieminger Gebirge, Karwendel, Brandenberger Alpen, Wilder Kaiser - Waidringer Alpen, Westliche Lechtaler Alpen, Zentrale Lechtaler Alpen, Grieskogelgruppe, Münstertaler Alpen, Westliche Verwallgruppe, Langtaufers, Östliche Verwallgruppe, Schnalser Kamm, Silvretta, Südliche Stubaier Alpen, Samnaungruppe, Südliche Zillertaler Alpen und Hohe Tauern, Nördliche Ötztaler- und Stubaier Alpen, Saldurn-Mastaun Kamm, Westliche Tuxer Alpen, Texelgruppe, Östliche Tuxer Alpen, Sarntaler Alpen, Westliche Kitzbüheler Alpen, Westliche Pfunderer Berge, Östliche Kitzbüheler Alpen, Glockturmgruppe, Maddalene, Pine' - Fersental, Östliche Pfunderer Berge, Durreckgruppe, Weißkugelgruppe, Westliche Rieserfernergruppe, Westliche Deferegger Alpen, Ortlergruppe, Ultental, Venedigergruppe, Östliche Nonsberger Alpen, Östliche Rieserfernergruppe, Nördliche Fleimstaler Alpen, Glocknergruppe, Grödner Dolomiten, Primiero - Pale di S. Martino, Östliche Deferegger Alpen, Pragser Dolomiten, Prealpi, Schobergruppe, Cimberntal, Lienzer Dolomiten, Vallarse, Westliche Nonsberger Alpen, Fassatal, Sole, Pejo und Rabbi, Ledrotal, Paganella, Marzola - Valsugana


Gefahrenstufe
Gefahrenstufe 1 - Gering


Meist günstige Lawinensituation.

Gering, Stufe 1. Die Gefahrenstellen sind sehr selten und für Geübte gut zu erkennen.
Sehr vereinzelt können trockene Lawinen mit grosser Belastung im Altschnee ausgelöst werden, besonders in Kammlagen und an eher schneearmen Stellen. Dort sind einzelne meist kleine Lawinen möglich. Vorsicht vor allem an extrem steilen Schattenhängen. Nebst der Verschüttungsgefahr sollte auch die Mitreiss- und Absturzgefahr beachtet werden.
Es besteht eine latente Gefahr von Gleitschneelawinen, vor allem an steilen Sonnenhängen unterhalb von rund 2400 m sowie an steilen Schattenhängen unterhalb von rund 2000 m. Zonen mit Gleitschneerissen sollten möglichst gemieden werden.

Schneedecke

gm 2: gleitschnee
gm 7: schneearm neben schneereich

Härtere Schneeschichten liegen stellenweise auf grobkörnigem Altschnee, vor allem an Schattenhängen in hohen Lagen und im Hochgebirge sowie in Kammlagen. Extrem steile, wenig befahrene Schattenhänge sollten vorsichtig beurteilt werden.
Die Altschneedecke ist in tiefen und mittleren Lagen feucht. Die Schneeoberfläche ist tragfähig gefroren und weicht im Tagesverlauf auf. Dies vor allem an steilen Sonnenhängen. Auf der harten Schneeoberfläche besteht Absturzgefahr.

Tendenz

Die Tourenverhältnisse bleiben günstig.