Lawinen.report

Mittwoch 16.02.2022

Veröffentlicht am 15.02.2022 um 17:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
2600m
Waldgrenze
Nassschnee
Waldgrenze
Triebschnee
Waldgrenze


Schwacher Altschnee und Nassschnee sind die Hauptgefahr.

Ausgeprägte Schwachschichten im Altschnee können vor allem an West-, Nord- und Osthängen weiterhin von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Dies vor allem oberhalb der Waldgrenze und unterhalb von rund 2600 m, vereinzelt auch an steilen Sonnenhängen in der Höhe. Vorsicht vor allem an Übergängen von wenig zu viel Schnee wie z.B. bei der Einfahrt in Rinnen und Mulden. Lawinen können groß werden. Fernauslösungen sind vereinzelt möglich.
Verbreitet entstehen leicht auslösbare Triebschneeansammlungen. Die Gefahrenstellen liegen vor allem an steilen Schattenhängen oberhalb der Waldgrenze sowie in Kammlagen, Rinnen und Mulden aller Expositionen. Lawinen können in tiefe Schichten durchreißen und groß werden.
Mit dem Regen sind unterhalb von rund 2000 m vermehrt kleine bis mittlere Nass- und Gleitschneelawinen möglich. Mit dem Anstieg der Schneefallgrenze nehmen diese Gefahrenstellen im Tagesverlauf zu.

Schneedecke

gm.7: schneearm neben schneereich
gm.3: regen

Im mittleren Teil der Schneedecke sind kantig aufgebaute Schwachschichten vorhanden, besonders an West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze und unterhalb von rund 2600 m, vereinzelt auch an Sonnenhängen in der Höhe. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin.
Es fallen 5 bis 10 cm Schnee. Mit Neuschnee und starkem Wind aus nordwestlichen Richtungen entstehen weitere Triebschneeansammlungen. Die meist kleinen Triebschneeansammlungen verbinden sich vor allem an Schattenhängen und allgemein in der Höhe schlecht mit dem Altschnee. Ab dem Nachmittag fällt Regen bis auf 2000 m.

Tendenz

Weiterhin teils heimtückische Lawinensituation. Ausgeprägte Schwachschichten im Altschnee erfordern eine defensive Routenwahl.
Mit der Erwärmung, Regen und stürmischem Nordwestwind kann sich die Schneedecke nicht verfestigen.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
2600m
Waldgrenze
Triebschnee
Waldgrenze


Ausgeprägte Schwachschichten im Altschnee sind heimtückisch. Frischen Triebschnee vorsichtig beurteilen.

Ausgeprägte Schwachschichten im Altschnee können vor allem an West-, Nord- und Osthängen weiterhin von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Dies vor allem vor allem oberhalb der Waldgrenze und unterhalb von rund 2600 m, vereinzelt auch an steilen Sonnenhängen in der Höhe. Vorsicht vor allem an Übergängen von wenig zu viel Schnee wie z.B. bei der Einfahrt in Rinnen und Mulden. Lawinen können groß werden. Fernauslösungen sind vereinzelt möglich.
Verbreitet entstehen leicht auslösbare Triebschneeansammlungen. Die Gefahrenstellen liegen vor allem an steilen Schattenhängen oberhalb der Waldgrenze sowie in Kammlagen, Rinnen und Mulden aller Expositionen. Lawinen können in tiefe Schichten durchreißen und groß werden.
Zudem besteht eine latente Gefahr von Gleitschneelawinen.

Schneedecke

gm.7: schneearm neben schneereich
gm.6: lockerer schnee und wind

Im mittleren Teil der Schneedecke sind kantig aufgebaute Schwachschichten vorhanden, besonders an West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze und unterhalb von rund 2600 m, vereinzelt auch an Sonnenhängen in der Höhe. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin.
Die frischen und älteren Triebschneeansammlungen verbinden sich vor allem an Schattenhängen und allgemein in der Höhe schlecht mit dem Altschnee.

Tendenz

Weiterhin teils heimtückische Lawinensituation. Ausgeprägte Schwachschichten im Altschnee erfordern eine defensive Routenwahl.
Mit der Erwärmung, Regen und stürmischem Nordwestwind kann sich die Schneedecke nicht verfestigen.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Triebschnee vorsichtig beurteilen.

Mit mäßigem bis starkem Wind entstehen am Mittwoch an allen Expositionen leicht auslösbare Triebschneeansammlungen. Die Gefahrenstellen liegen vor allem im Steilgelände oberhalb der Waldgrenze sowie in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten. In den Hauptniederschlagsgebieten sind die Gefahrenstellen häufiger und größer. Lawinen sind meist mittelgroß.
Sehr vereinzelt können trockene Lawinen auch im Altschnee anbrechen, besonders an sehr steilen Schattenhängen an Übergängen von wenig zu viel Schnee, dies vor allem mit großer Belastung.

Schneedecke

gm.6: lockerer schnee und wind

Am Dienstag fielen verbreitet 10 bis 20 cm Schnee, lokal auch mehr. Die frischen Triebschneeansammlungen verbinden sich vor allem an Schattenhängen und allgemein in der Höhe schlecht mit dem Altschnee. Neu- und Triebschnee liegen an Sonnenhängen in mittleren Lagen auf einer recht günstigen Altschneeoberfläche.
Der mittlere Teil der Schneedecke ist kantig aufgebaut und schwach, besonders an Schattenhängen. Es liegt für die Jahreszeit wenig Schnee.

Tendenz

Frischen Triebschnee vorsichtig beurteilen. Vor allem an extrem steilen Sonnenhängen sind mit der tageszeitlichen Erwärmung und der Sonneneinstrahlung kleine bis mittlere Lockerschneelawinen zu erwarten.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
Waldgrenze


Frischen Triebschnee vorsichtig beurteilen. Schwachschichten im Altschnee erfordern Vorsicht.

Mit mäßigem bis starkem Wind entstehen an allen Expositionen leicht auslösbare Triebschneeansammlungen. Die Gefahrenstellen liegen vor allem im Steilgelände oberhalb der Waldgrenze sowie in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten. Lawinen können sehr vereinzelt in tiefe Schichten durchreißen und vereinzelt groß werden.
Lawinen können vereinzelt schon mit geringer Belastung im schwachen Altschnee ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen liegen vor allem an steilen Schattenhängen oberhalb der Waldgrenze. Sie sind eher selten aber schwer zu erkennen. Vorsicht an Übergängen von wenig zu viel Schnee.

Schneedecke

gm.6: lockerer schnee und wind
gm.7: schneearm neben schneereich

Am Dienstag fielen verbreitet 10 bis 20 cm Schnee, lokal auch mehr. Die frischen Triebschneeansammlungen verbinden sich vor allem an Schattenhängen und allgemein in der Höhe schlecht mit dem Altschnee. Neu- und Triebschnee liegen an Sonnenhängen in mittleren Lagen auf einer recht günstigen Altschneeoberfläche.
Der mittlere Teil der Schneedecke ist kantig aufgebaut und schwach, besonders an Schattenhängen.

Tendenz

Frischen Triebschnee vorsichtig beurteilen. Vor allem an extrem steilen Sonnenhängen sind mit der tageszeitlichen Erwärmung und der Sonneneinstrahlung kleine bis mittlere Lockerschneelawinen zu erwarten.